„Spannende Produkte“, wie die Spannzange für die Fertigung von OP-Nadeln, Spannköpfe, Spannbacken, Spannfutter oder Spannsysteme, entwirft und produziert die Firma SWS Spezialwerkzeuge GmbH Schlüchtern für ihre Kunden, meist große Firmengruppen aus den Bereichen Medizintechnik und Automobilindustrie sowie deren Zulieferer. Die Familie Schimansky gründete die Firma 1920 in Schlüchtern als „Schimansky Spannzangen Fabrik“.
Ab 1996 gehörte das Unternehmen einer Beteiligungsgesellschaft und hieß SWS GmbH. Nach einer Umstrukturierung sind seit 2004 die jetzigen Gesellschafter aktiv: Oskar Dernbach (Kaufmännischer Betriebsleiter und Gesellschafter der Firma) und Heinz Lorei (Technischer Betriebsleiter und Verkaufsleiter Inland).„Wo viele Firmen aufhören, da fangen wir an“, sagt Oskar Dernbach. „Bei uns gibt es keine Katalogware.“ Die Spezialwerkzeuge konstruiert und fertigt SWS jeweils genau nach dem Einsatzbereich beim Kunden. Die Käufer begeistere Präzision und Haltbarkeit der Produkte. „Wir kümmern uns um alles, was mit Spannung zusammenhängt, ob innen oder außen an der Maschine“, erläutert Heinz Lorei. Für die Qualität der Produkte sorgen 60 hoch qualifizierte Mitarbeiter. Wert legt die Unternehmensleitung auch auf ständige Weiterbildung.
SWS beschäftigt zudem sieben Auszubildende, zwei davon im kaufmännischen Bereich, die anderen als Zerspannungsmechaniker. „Für uns lohnt es sich, auszubilden“, sagte Lorei. „Denn zur Einarbeitung eines neuen Mitarbeiters für die Spezialsteuerung der Maschinen brauchen wir sowieso zwei Jahre.“ SWS baut seinen Maschinenpark ständig weiter aus. So schaffte die Firma unlängst die 14. CNC-gesteuerte Drehmaschine an, zudem eine weitere CNC-Schleifmaschine und noch im Mai geht ein großes CNC-Bearbeitungszentrum in Betrieb. Die Exportquote des Unternehmens ist in drei Jahren von sieben auf 20 Prozent gestiegen und der Trend setzt sich fort. Die Schlüchterner Firma beliefert unter anderem Kunden in Polen, Tschechien, Ungarn und der Türkei.